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Kitanetzplanung in Leipzig

Leipzig / Städtische Daten / Stadtplanung

Im Rahmen des Anwendungsfalls Kitanetzplanung entsteht im CUT-Projekt ein Tool zur integrierten Stadtentwicklung, welches die Daten und Bedürfnisse zweier Fachämter vereint. Dies schafft Transparenz für die Erfüllung der gesetzlich vorgegebenen Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen und ermöglicht die Simulation von Wechselwirkungen im Bereich der Stadtplanung.

Ausgangslage in der Stadt Leipzig

Die Stadt Leipzig verfügt Stand 2022 über 343 Kindertageseinrichtungen, davon 264 Einrichtungen für Kinder bis Schuleintritt und 79 Horte. Von Betreiberseite verteilen sich die Einrichtungen auf 110 städtische und 233 Kitas im Betrieb durch freie Träger.

Anforderungen der Fachämter

Das Amt für Jugend und Familie betrachtet im Alltagsgeschäft vor allem quantitative Themen im Bereich der Kitanetzplanung mit dem Ziel: Gesetzlichen Anspruch erfüllen, ausreichend Kita-Plätze in maximal 30 Minuten Erreichbarkeit verfügbar halten.

  • Bevölkerungsentwicklung
  • Reservierungen
  • Kita-Platzübersicht
  • Gebäudesanierung
  • Kita-Neubau

Das Amt für Stadtplanung hingegen setzt den Fokus auf qualitative Themen, mit dem Ziel: Umsetzung der im Integrierten Stadtentwicklungskonzept definierten Handlungsfelder und Wechselwirkung mit anderen Planungen.

  • Zielgruppenspezifische Strategien
  • Anforderung Eltern an Qualitative Merkmale
  • Wegezeiten (Wohnung/ Arbeit)

Teile dieser Anforderungen werden heutzutage durch verschiedene Softwaresysteme abgedeckt, die aber immer nur ein Teilgebiet (Standorte, Vertragsdaten, Bevölkerungsdaten usw.) abdecken und keine integrierte Ansicht der Kitanetzplanung abbilden. Weiterhin kommen an vielen Stellen komplexe Excel-Listen zum Einsatz, die einen hohen Pflegeaufwand mit sich bringen.

© Unsplash

Der Weg zur prototypischen Umsetzung

In Anlehnung an die SCRUM-Methodologie wurden gemeinsame Regeltermine in agiler Vorgehensweise mit Fokus auf Anforderungen, Umsetzung und Feedback geschaffen. ​

Nach Analyse der Prozesse und Sammlung und Aufbereitung der benötigten Daten, begann eine laufende prototypische Entwicklung mit regelmäßigen Feedbackrunden. Diese Phase hält bis heute an und sorgt dafür, dass die beteiligten Fachämter ihr Tool von Anfang an mitgestaltet haben und damit eine hohe Akzeptanz bei den späteren Anwendern vorherrscht.

Weitere Schritte: Erprobungsphase

Nachdem nun mehrere prototypische Dashboards zur Analyse verschiedener räumlicher Maßstäbe entstanden sind, wurden diese zu einem integrierten Tool zusammengefasst und in die erste Erprobungsphase gegeben. Hierbei bringt jedes Fachamt konkrete Use Cases aus dem alltagsnahen Fragen und Situationen ein, die dann mit Hilfe des neuen, prototypischen Tools beantwortet werden sollen.

Die hierbei abgeleiteten Erkenntnisse und Feedbacks werden als neue Anforderungen in die nächste agile Iterationsrunde aufgenommen.

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