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Handlungsfelder der Datengovernance – Metadatenkatalog, Datenschutz, Datenkompetenz

Inhalt

Die Datengovernance bietet ein Rahmenkonzept, welches den Zugang zu und den Umgang mit Daten organisiert. Sie besteht aus verschiedenen Prozessen, Rollen, Richtlinien und Standards, die es erlauben, Daten effektiv und gemeinwohlorientiert zu nutzen. Thematisch lässt sich die Datengovernance in verschiedene Handlungsfelder einteilen. Im CUT-Projekt wurden 13 Handlungsfelder der Datengovernance herausgearbeitet und die für uns wichtigsten sechs Handlungsfelder priorisiert. In diesem zweiten Webinar zur Datengovernance werden die letzten drei in CUT bearbeiteten Handlungsfelder vorgestellt: Das Handlungsfeld „Metadatenkatalog“ befasst sich mit den Informationen über digitale Ressourcen, den dazugehörenden Metadatenstandards und Metadatenkatalogen. Das Handlungsfeld „Datenschutz“ gibt einen kurzen Überblick über die Thematik und ordnet diese im Kontext Urbane Digitale Zwillinge und Urbane Datenplattformen ein. Abschließend wird im Handlungsfeld „Datenkompetenz“ anhand eines vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung 2024 veröffentlichten Vorgehensmodell und konkreten Arbeitshilfen erläutert wie kommunale Datenkompetenz initiiert und weiterentwickelt werden kann.

Learnings aus der Akademie

Medienbrüche vermeiden

Metadatenkataloge benötigen standardisierte und vergleichbare Schemata (ISO-Standard, DCAT-AP), um Medienbrüche beim Austausch von Metadaten in verschiedenen Plattformen zu vermeiden. Eine Unterstützung kann hierbei bspw. Lösungsansätze wie GDI-DE oder DCAT AP Bridge bieten.

Dokumentation und Erweiterbarkeit ist ein Muss

Eine einheitliche Dokumentation sowie flexible Erweiterbarkeit der Schemata ist wichtig, um neue Anwendungsfelder (z.B. Smart City-Infrastrukturen) abzubilden.

Datenschutz ist unabdingbar

Datenschutz ist zentral für den Betrieb von GDIs, UDPs und UDZ und muss angesichts neuer Technologien und des zunehmenden Einsatzes von Daten und KI kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dies geschieht etwa durch Monitoring, Anonymisierung, klare Zugriffsbeschränkungen und die Einbindung eines Datenschutzbeauftragten.

Vorgehen für eine stärkere Datenkompetenz

Als möglicher Startpunkt für die Stärkung kommunaler Datenkompetenz sollte das sechsstufige Vorgehensmodell herangezogen werden, welches aus den folgenden Punkten besteht:

  • Initialisierung,
  • Analyse des Status Quo,
  • Anwendungsfälle,
  • Datenqualität,
  • Datenlebenszyklus,
  • Strategieentwicklung.

Einbindung der Betreiber und konkrete Unterstützungsangebote

Da kommunale Datenkompetenz als wichtige Grundlage für den Erfolg von UDP/GDI/UDZ gelten empfiehlt sich ein Einbinden deren Betreiber in das Vorgehensmodell sowie eine konkrete Unterstützung, z.B. mit Hilfe von Dashboards, Arbeitshilfen, Schulungs – und Austauschformaten.

Kontakt

Maja Richter

„Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge“, Urban Data Hub, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung der Freien und Hansestadt Hamburg

cut@sk.hamburg.de
Mathias Boedecker

„Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge“, Amt für Geoinformation und Bodenordnung / Geodatenservice der Stadt Leipzig

cut@leipzig.de
Stefanie Thiele

„Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge“, Kommunalreferat GeodatenService der Landeshauptstadt München

cut@muenchen.de
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